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BLANZLICHTER

Wieso hat eine klassische Sängerin einen Blog? "Jetzt schreibt die auch noch", "Redet sie nicht eh schon genug?", "Das will doch keiner hören!" sagen meine inneren kritischen Stimmen schon, seitdem ich überhaupt begonnen habe zu schreiben.

Aber zurück genau zu diesem Punkt: Dem Anfang.

Ende 2018 (wow, das ist schon über sieben Jahre her...) habe ich einen schweren Autounfall nur knapp überlebt. Ein 40-Tonner fuhr mit knapp 70 km/h auf der Autobahn von hinten in mein Auto und nur weil er irgendwie ausweichen konnte, lebe ich heute noch. Erwischt hat er mich trotzdem. Anders kann ich es nicht sagen, denn das war der Auslöser. An diesem Tag war mir klar, dass ich mehr als einen gewaltigen Schutzengel habe, der irgendwie möchte, dass ich noch etwas bewege auf dieser Welt. Und dieses Ereignis habe ich verarbeitet in meinem ersten Text. Damals haben viele Leute gefragt, wie es mir geht, wollten wissen, was passiert ist, haben Anteil genommen und waren präsent. All diese Menschen habe ich sehr in meinem Herzen getragen, aber den meisten konnte ich nichts erzählen, weil es mich zu sehr aufgewühlt hat, und ich habe kommentarlos diesen ersten Text gesendet. Vielleicht teile ich ihn irgendwann hier. Das Schreiben begleitet mich seitdem und als dann Anfang 2020 der Lockdown kam, habe ich umso mehr geschrieben (und gepuzzlet, ging das eigentlich noch jemandem so?!). Im Laufe dieser Zeit überredete mich meine beste Freundin, diese Texte als Blog zu veröffentlichen, nachdem ich alles über Monate nur als Word-Dateien an meine Freunde gesendet hatte. Der Blog kam und ging und war immer separat als eigene Website online. Aber heute merke ich: Das bin genauso ich wie die durchgeknallte Opernsängerin mit allem an Extremen auf der Bühne; genauso wie die Sängerin, die Ensemble und Konzert und Lied so wahnsinnig liebt; genauso wie das Powerhouse (der Begriff kam nicht von mir), das angeblich unendlich Energie hat (hat sie nicht). Deswegen: Voilà. Hier ist der Blog wieder. Diesmal integriert. Diesmal von mir. Mit alles ohne Zwiebeln. Und ich freue mich darauf, wenn jemand ihn findet und vielleicht den einen oder anderen Beitrag lesen mag. Auf das Licht! Eure Rebecca


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