

VITA
KARRIERE AKTUELL
Rebecca Blanz ist aktuelle 1. Preisträgerin des Concorso Lirico Internazionale „Cloe Elmo" – als erste Nicht-Italienerin in der Geschichte des Wettbewerbs.
Ihre Saison 2025/26 führte sie u.a. zur Wagner-Festwoche nach Leipzig, wo sie für einen Meisterkurs bei Linda Watson ausgewählt wurde, zu einem Wiedersehen mit dem Pfalztheater Kaiserslautern in bereits ihrer dritten Produktion am Haus sowie zu ihrem Hausdebüt am Theater Heidelberg im Rahmen von 100 Jahre Heidelberger Schlossfestspiele. Mit dem selbst initiierten Projekt Heimspiel brachte sie professionelle Künstlerinnen und Künstler zurück in ihre Heimatstadt Warendorf – ausverkauft und mit überschwänglicher Resonanz.
Die Saison 2026/27 bringt ihr erstes War Requiem von Britten sowie Beethovens 9. Sinfonie, beides mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Am Pfalztheater Kaiserslautern singt sie unter GMD Daniele Squeo die Jungfer Marianne in Richard Strauss' Rosenkavalier. Anfang 2027 nimmt sie mit Andreas Fröschl ihr erstes Soloalbum auf. Zudem ist sie weiterhin Gastdozentin am DJI der HfM Detmold.

AUSBILDUNG
Rebecca Blanz wurde im Rheinland geboren und begann ihr Gesangsstudium bereits mit 17 Jahren im Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik Detmold. Sie schloss sowohl ihren Bachelor in Detmold als auch ihren Master an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Auszeichnung ab und gewann direkt im ersten Semester ihres Studiums einen Förderpreis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin und später den Alumni-Liedwettbewerb der HfM Detmold. Ihre künstlerische Entwicklung wurde durch die Arbeit mit Persönlichkeiten wie Helmut Deutsch, Hedwig Fassbender, Gabriele Fontana, Claudia Visca und Thomas Quasthoff geprägt. Ergänzend beendete sie einen Master Musikwissenschaft an der Universität zu Köln.

BÜHNENSTATIONEN
Nach ihrem Studium debütierte Rebecca Blanz an renommierten Häusern wie dem Teatro alla Scala Mailand, mit der sie als 1. Dame (Zauberflöte) in China auftrat. Sie war Sopranistin im Opernstudio des Nationaltheaters Mannheim und feierte Erfolge in Partien wie Ortlinde (Walküre), Wellgunde ( Rheingold & Götterdämmerung) und der 3. Norn (Götterdämmerung), mit der sie ihr Südkorea-Debüt gab. Auf der Bühne arbeitete Rebecca Blanz mit Regisseuren wie Barbora Horáková, Calixto Bieito, Peter Stein, Jossi Wieler & Sergio Morabito, Philipp M. Krenn, Holger Schultze u.a. Musikalisch stand sie unter der Leitung von Dirigenten wie Diego Fasolis, Alexander Soddy, Franck Ollu, David Parry, Roberto Rizzi Brignoli, Daniele Squeo u.a. auf der Bühne.
​PREISE & PUBLIKATIONEN
Rebecca Blanz wurde mehrfach für ihr außergewöhnliches Talent ausgezeichnet. Zu ihren Ehrungen zählen das Stipendium des Deutschen Musikrats, des Cusanuswerks, des Richard-Wagner-Verband Wien sowie neben dem Preis beim BW Gesang Berlin auch der Kulturpreis der Hauck-Aufhäuser Stiftung Frankfurt. Auch auf Tonträgern hat sie sich einen Namen gemacht, mit Veröffentlichungen bei Labels wie NAXOS, cpo und oehms classics. Im OPERNMAGAZIN erschien zudem ein Artikel von ihr über Fachwechsel und zugehörige Herausforderungen. Als gefragte Interpretin zeitgenössischer Musik arbeitete Rebecca Blanz eng mit Komponisten wie Sidney Corbett, Max-Lukas Hundelshausen, Leonard Küßner, Marios Joannou Elia und Matthias Bonitz zusammen, von denen ihr mehrere Werke gewidmet sind.

PRESSE & MEDIENRESONANZ
Rebecca Blanz wird von der Fachpresse regelmäßig für ihre stimmliche Ausdruckskraft, künstlerische Präsenz und gestalterische Tiefe gelobt.
Die OPERNWELT bezeichnete ihre Auftritte in Mozarts Le Nozze di Figaro am Nationaltheater Mannheim als „Kurzauftritte, die sie zu Kabinettstücken machte“. IOCO Kultur im Netz hebt die „Goldfarben ihres voluminösen Soprans“ sowie „Flexibilität, Nuancenreichtum und Textverständlichkeit“ hervor.
Die Mainpost schreibt über ihr Oratorienrepertoire: „Ein Moment der Stille im Kirchenschiff, dann stürmischer Applaus für diese perfekte Leistung.“ Der Mannheimer Morgen hebt die „innige Empfindung und vokale Farbigkeit“ ihrer Mahler-Interpretationen hervor, während der Kölner Stadtanzeiger bereits 2018 von einer „Grandezza, die sprachlos macht“ sprach.
Ob in Strauss’ Ariadne, Honegger, Elia, Mendelssohn oder im Kunstlied – Rebecca Blanz überzeugt mit „glutvoll leuchtendem Sopran“, „eindringlicher emotionaler Tiefe“ und „einem stets präsenten gestalterischen Willen“ (Die Rheinpfalz).
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Ihr Kernrepertoire liegt im deutschen romantischen Fach, von Mendelssohn über Brahms bis Wagner und Richard Strauss. Genauso ist sie aber offen für ausgewählte italienische Partien sowie modernere Werke. Ihre Vielseitigkeit und ihr Ausdruck sind das, was ihr künstlerisches Schaffen ausmachen.